Archiv für Oktober 2011

Aktion: Ihre Stimme für mehr Toleranz


Mit Ihrer Hilfe ist die „Stadtbild Agentur e.V.“ unter die ersten 1.000 Vereine gekommen und hat die 1.000€ Spende von der ING-DiBa gewonnen. Das Geld wird zum Tragen der bisherigen Schäden und Verhinderung künftiger neonazistischer Angriffe auf das „Interkulturelle Bildungszentrum“ im Weitlingkiez benötigt. Vielen Dank allen, die mitgeholfen haben.

Ein Klick hilft!

Die ING-DiBa fördert mit jeweils 1.000 Euro insgesamt 1.000 Vereine. Bis zum 15. November können Sie bestimmen, welche Vereine das werden.
Auch die Lichtenberger „Stadtbild Agentur e.V.“ nimmt teil, um im Falle des Gewinns das Geld komplett für die Entfernung und Vorbeugung von Neonazi-Beschädigungen am „Interkulturellen Bildungszentrum“ einzusetzen. Unterstützen Sie uns für einen weltoffenen und toleranten Weitlingkiez.
Stimmen Sie für die „Stadtbild Agentur e.V.“.

Was ist die „Stadtbild Agentur e.V.“?
Der Verein „Stadtbild Agentur e.V.“ wurde gemeinsam von Bürgern, Anwohnern und Gewerbetreibenden gegründet. Es geht darum Ideen aufzugreifen, zu bündeln und zur Blüte zu bringen – alles für den Kiez, mit und für seine Bewohner, für das Bild der Stadt. In diesem Rahmen organisieren wir das „Forum Weitlingkiez“ und unterstützen das „Interkulturelle Bildungszentrum“ (IKB).

Wofür wird das Geld verwendet?
Bereits fünf mal haben Neonazis in diesem Jahr die Räume des „Interkulturellen Bildungszentrums“ im Lichtenberger Weitlingkiez beschädigt. Dabei wurden die Schlösser der Türen verklebt und u.a. Hakenkreuze hinterlassen. Daraufhin solidarisierten sich viele Anwohner, das „Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz, der Gewerbetreibendenstammtisch und das „Forum Weitlingkiez“ mit dem IKB.
Das Geld wird zum Tragen der bisherigen Schäden und Verhinderung künftiger neonazistischer Angriffe benötigt.
Dabei können Sie uns unterstützen.

Wie funktionierts?
Um an der Spendenaktion der ING Diba „DiBaDu und Dein Verein“ teilzunehmen müssen Sie lediglich 3x für den Verein „Stadtbild Agentur e.V.“ stimmen.

Und zwar so:
1) Auf www.ikb-helfen.de.tc oder https://verein.ing-diba.de/kultur/10317/stadtbild-agentur-ev gehen.
2) Auf „Stimme abgeben“ klicken.
4) Ihre Mailadresse und abgebildeten Sicherheitscode eingeben.
5) Den Link in der Bestätigungsmail anklicken und „Stimme abgeben“ drücken.
6) Den Vorgang noch zwei weitere Male durchführen. Fertig.

Die Aktion wird durchgeführt oder unterstützt durch:
-Forum Weitlingkiez
-Stadtbild Agentur e.V.
-Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
-Licht-Blicke – Netzwerk für Demokratie und Toleranz
-Koordinierungsstelle Lichtenberg (pad e.V.)

Unterstützungs-Banner:
Wenn Sie auf ihrer Internetseite für diese Aktion werben wollen, dann binden Sie folgende Banner in Ihre Seite ein.

Blog „Schattenbericht“: Neonazis attackieren Interkulturelles Bildungszentrum

Im Berliner Weitlingkiez wurde das Interkulturelle Bildungszentrum (IKB) in der Münsterlandstraße zum wiederholten Male von Rechtsextremisten beschädigt. Die Schlösser wurden mit Stahlnadeln und Klebstoff unbrauchbar gemacht, wie die Berliner Polizei mitteilt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.(…)
Einrichtungsleiter Frank Großer erklärt, man mache sich schon so seine Gedanken, wenn immer wieder die Schlösser der IKB zerstört werden. Aber Angst habe er nicht: „Wenn man sich Sorgen macht, wird man gelähmt“, sagt er entschlossen. Und er führt aus: „Es ist nicht so, dass das Leben im Weitlingkiez von diesen Leuten geprägt wird. Das lassen wir nicht zu. Der Weitlingkiez ist eine lebendige Gegend mit Leuten aus vielen Ländern, ob Vietnam oder anderswo. Und das wird auch so bleiben.“

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Artikel: Rechte Stimmungsmache wirkungslos (01.10.2011)

Teil 3: Wie weiter nach Wahl in Lichtenberg?
Artikelreihe des Lichtenberger Bündnisses in den Rathausnachrichten zu den bevorstehenden Wahlen.

Bei den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) am 18. September gelang es der rechtsextremen NPD, mit je zwei Mandaten in drei Bezirksparlamente einzuziehen. Rechtpopulistische Parteien wie Die Freiheit und Pro Deutschland sitzen in keiner Berliner BVV.
Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz sprach dazu mit Vera Henßler vom Projekt „Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in den kommunalen Gremien Berlins“ des VDK e.V. und Rainer Bosse, dem Vorsteher BVV.

Wie bewertet Ihr das Abschneiden der Rechten in Lichtenberg?
Vera Henßler: Für die NPD waren die Wahlen berlinweit ein Debakel. Auch in Lichtenberg konnte sie über ihre Stammwähler/innen hinaus keine Stimmen gewinnen. Der Verlust von einem Mandat für die NPD in Lichtenberg ist vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass „Pro Deutschland“ mit Torsten Meyer 2,2 % und damit das zweitbeste Ergebnis in Berlin erzielen konnte. Es ist dem kontinuierlichen Engagement zivilgesellschaftlicher Initiativen und demokratischer Parteien zu verdanken, dass weder mit rassistischer, rechtsextremer noch rechtspopulistischer Stimmungsmache maßgeblich Stimmen gewonnen werden konnten.

Was muss die künftige Auseinandersetzung mit rechten Positionen in der BVV bestimmen?

Rainer Bosse: Zunächst ist fest zu stellen, dass die NPD ihr Ziel, den Fraktionsstatus zurück zu erobern, verfehlt hat und dass andere Parteien mit rechtsextremen und rassistischen Zielsetzungen nicht in der BVV vertreten sind. Das ist ein Erfolg, aber die NPD besetzt noch immer 2 Mandate. Für die BVV heißt das, die Auseinandersetzung mit den politischen und ideologischen Zielen der NPD konsequent weiter zu führen. Ich setze dabei auf den Berliner Konsens der demokratischen Parteien. Die BVV muss die parlamentarische Auseinandersetzung für die Bürgerinnen und Bürger erleb- und nachvollziehbar zu machen – so, dass sie den wahren Charakter der NPD und die Tatsache erkennen können, dass diese Partei für die Probleme unserer Gesellschaft weder Antworten noch Lösungen hat.

Weitere Informationen:
http://www.lichtenbergerbuendnis.de.tc

Einweihung des Stolpersteins für den Zeugen Jehovas Gerhard Raddatz

Vor dem Haus Wönnichstrasse 103 wird am 10. Oktober um 18. 00 der Stolperstein für Gerhard Raddatz eingeweiht. Er wurde am 14. 2. 1941 im Zuchthaus Brandenburg-Goerden wegen Kriegsdienstverweigerung hingerichtet.
Es sprechen Herr Dr. Sandfoß, Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Dirk Leicher, Zeuge Jehovas.
Veranstalter sind Licht-Blicke und der Piekfeine Laden des Wohnprojekts Wönnichstrasse.

Licht-Blitze Oktober 2011 erschienen

Die Oktober-Ausgabe des Newsletters Licht-Blitze ist erschienen. Mit aktuellen Informationen aus Lichtenberg, Weiterbildungsangeboten, Veranstaltungen und vielem mehr!

Download der Licht-Blitze