Archiv für September 2012

Die Wanderausstellung des Bündnisses

Im Rahmen unserer Kampagne gegen den „NW-Berlin“-Stützpunkt in der Lückstraße 58 haben wir eine Wanderausstellung, bestehend aus drei Tafeln, erstellt. Auf diesen wird die neonazistische Strömung der „Autonomen Nationalisten“, das Berliner Neonazi-Netzwerk „NW-Berlin“ und der Lichtenberger Nazitreffpunkt in der Lückstraße vorgestellt und mit Infokästen, Fotos und Grafiken die Aktivitäten der Lichtenberger Neonazis illustriert.
Die Ausstellung wurde inzwischen an verschiedenen Orten im Bezirk und darüber hinaus gezeigt. Auf der Kundgebung gegen den Neonazi-Stützpunkt (8. September), auf dem „Tag der Erinnerung und Mahnung“ in Tempelhof (9. September), beim Hoffest des Jugendklubs „Linse“ (15. September), bei einer Lesung im selben Jugendklub (17. September) und bei dem Hoffest in einem Hellersdorfer Jugendklub (22. September) konnten sich Anwohner/innen und Interessierte mit Hilfe der Ausstellung über Neonazis in Lichtenberg informieren.

Sollten auch Sie Interesse an der Ausstellung haben, wie die Orte zuvor, dann schreiben Sie eine Mail an das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz: lichtenbergerbuendnis@web.de

(Informationsstand des Bündnisses auf dem Hoffest der „Linse“)


(Die Ausstellung auf dem „Tag der Erinnerung und Mahnung“ und in den Räumen der „Linse“)

Reaktionen auf die Kampagne

Die Kampagne unseres Bündnisses unter dem Titel „Bunter Wind für Lichtenberg“ zieht weite Kreise im Bezirk und Berlin. Nachdem während der letzten Bezirksverordnetenversammlung der Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel die Kampagne vorstellte und die Materialien auf mehreren Festen im Bezirk verteilt wurden, ist auch die Presse auf unsere Bemühungen, den Neonazi-Stützpunkt in der Lückstraße 58 zu schließen, aufmerksam geworden.
Das Resultat sind einige fantasievolle Wettbewerbsbeiträge – gemalt, gelayoutet und geschrieben – die uns inzwischen erreicht haben.

Übersicht der Presseartikel (aktualisiert, 04. Oktober 2012)

Erfolgreiche Kundgebung gegen den rechtsextremen Treffpunkt in der Lückstraße

Bunter WindAm 8. September 2012 fand im Rahmen eines Aktionstages gegen neonazistische Infrastruktur eine Kundgebung gegen den rechtsextremen Treffpunkt in der Lückstraße 58 statt. An der Veranstaltung nahmen über 80 Menschen teil. U.a. sprachen Bürgermeister Andreas Geisel, die stellvertretende Bürgermeisterin Christina Emmrich, die Bundestagabgeordnete Gesine Lötzsch und der Abgeordnete Ole Kreins. Von Letzerem gibt es einen Bericht der Veranstaltung, den wir unten verlinkt haben.
Weiterhin wurden dort die neuen Infostellwände des Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger hatten zudem die Chance, an dem Wettbewerb „Bunter Wind für Lichtenberg“ teilzunehmen.

Artikel von Ole Kreins

Foto von Florian Griep (von ole-kreins.de)

Kundgebung gegen den rechtsextremen Treffpunkt in der Lückstraße

Samstag, 8. September – 13:00 Uhr – Lückstraße / Emanuelstraße

bildIn der Lichtenberger Lückstraße 58 haben Neonazis ein Ladengeschäft angemietet. Über den Tarnverein „Sozial engagiert in Berlin e.V.“ mieteten die Neonazis vom „Nationalen Widerstand Berlin“ das Geschäft von dem ahnungslosen Vermieter.
Seitdem finden dort Nazitreffen und Veranstaltungen statt. Hier werden Flugblätter, Transparente und Plakate gelagert, z.B. die Wahlplakate der Lichtenberger NPD. Regelmäßig finden von hier aus Propagandatouren, Bedrohungen und Übergriffe statt.
Zeit, dagegen aktiv zu werden. Wir fordern: Lückstr. 58 schließen!

Seit der Eröffnung des Nazistützpunkts gibt es Proteste von Anwohner_innen und Antifaschist_innen. Am 20. April 2012 protestierten 50 Menschen gegen eine Nazi-Feier am Hitler-Geburtstag in der Lückstraße. Der Vermieter hat den Neonazis gekündigt, im September steht der Prozess an. Wir wollen mit dieser Kundgebung unserer Forderung nach Schließung Nachdruck verleihen.

Livemusik mit
Jiddische Liedern und Geschichten
Hils aka der Tantramann (Freestyle Hiphop)
und weiteren

Infostände, Redebeiträge und Infotafeln