Archiv für Februar 2014

Protest gegen NPD-Kundgebung in Friedrichsfelde

bildAm 8. Februar 2014, führte die Berliner NPD mehrere Kundgebungen in Berlin durch. Ziel ihrer Hetze waren an Stationen in Köpenick, Hellersdorf und Pankow dortige Flüchtlingsheime und in Lichtenberg ein von nicht-deutschen EU-Bürger_innen bewohntes Haus.
In Lichtenberg hielt die NPD in der Robert-Uhrig-Straße für etwa eine halbe Stunde. Der Berliner-NPD-Chef Sebastian Schmidtke und der Brandenburger Neonazi Ronny Zasowk hielten kurze Reden, bevor die anwesenden 17 Neonazis weiterfuhren. Etwa 40 Lichtenberger_innen nahmen an einer Protestkundgebung teil, die sich schützend vor das besagte Haus postierten.
Dass trotz der kurzfristigen Bekanntgabe des Termins, nicht einmal 24 Stunden vorher, deutlich mehr Menschen gegen die NPD auf die Straße gehen, als diese sammeln kann, ist ein Verdienst der kontinuierlichen Arbeit gegen Neonazis im Bezirk Lichtenberg.

Proteste gegen rassistische NPD-Veranstaltung am 8. Februar 2014

bildFür den 8. Februar 2014 ruft die Berliner NPD erneut zu einer Kundgebungstour gegen Asylsuchende auf. Bereits im letzten Jahr veranstaltete die extrem rechte Partei vor zahlreichen Flüchtlingsunterkünften im Raum Berlin ihre Propaganda-Veranstaltungen.
Angespornt fühlte sich die NPD vor allem durch den rassistischen Zuspruch aus Teilen der Hellersdorfer Bevölkerung. Hier eröffnete im Sommer 2013 eine Unterkunft für Asylsuchende, was eine breitere rassistische Mobilisierung zur Folge hatte.

Von 12:00 bis 13:00 Uhr will die NPD in Lichtenberg, genauer Alt Friedrichsfelde/Robert-Uhrig-Straße Station machen. Natürlich werden wir lautstarke Proteste auch gegen diesen Rassist_innen-Auflauf auf die Straße bringen. Dafür wurde ab 12:00 Uhr eine Kundgebung angemeldet. Ort ist der Bereich vor Alt Friedrichsfelde 110 (Alt-Friedrichsfelde/Robert-Uhrig-Straße).

Kommt zahlreich und unterstützt die antirassistischen Proteste. (mehr…)

Artikel: „Einsatz gegen rechts“ (Berliner Woche)

Bürgermeister vergibt Preis für Demokratie und Zivilcourage

Lichtenberg. Die Jugendlichen aus dem Jugendclub „Leos Hütte“ und ein Lichtenberger Hauseigentümer bekamen jetzt für ihr politisches Engagement den Preis für Demokratie und Zivilcourage.

Wie engagiert Jugendliche sein können, das zeigt eine Gruppe aus dem Jugendclub „Leos Hütte“ in Hohenschönhausen seit mehreren Jahren. Zuletzt haben sie mit der Kunstaktion „Birken aus Birkenau“ 2012 ein Zeichen des Gedenkens gesetzt. Gemeinsam mit einem polnischen Künstler pflanzten sie Birken, die aus der Umgebung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau stammten. Doch der Gedenkort an der Gehrenseestraße, unweit ihres Clubs im Welsekiez, blieb nicht lange unversehrt. Unbekannte rissen die Birken aus. (mehr…)

Artikel: „Preise für die Demokratie“ (Berliner Abendblatt)

Bestens aufgelegt präsentierten sich Bürgermeister Andreas Geisel und seine Stadträte Andreas Prüfer (Die Linke), Kerstin Beurich (SPD), Dr. Sandra Obermeyer (parteilos, für Die Linke) und Wilfried Nünthel (CDU) zum Neujahrsempfang im großen Ratssaal des Lichtenberger Rathauses. Wachstum und Zuwachs zu allen relevanten Eckdaten des vergangenen Jahr gab es schließlich zu vermelden. Rekordzahlen bei Geburten und Zuzug, Boom beim Wohnungsbau und eine Menge neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten wurden für den Bezirk im Jahr 2013 auf den Weg gebracht. (mehr…)