Veranstaltung: Rechtspopulismus populär? – Informationen zu Rechtspopulismus und rassistischen Mobilisierungen

Viele Menschen flüchten aktuell nach Deutschland und Europa. Willkommensinitiativen entstehen und viele Menschen wollen den Ankommenden mit Spenden helfen. Die Geflüchteten sollen neue Perspektiven erhalten.
Dennoch brechen sich Rechtspopulismus und rassistische Ressentiments in Deutschland ihre Bahn. Auf Demonstrationen von PEGIDA in Dresden oder BÄRGIDA in Berlin wird – teilweise auch mit offenen Mordrohungen – zur Verteidigung des Abendlandes aufgerufen. Nicht nur dort bilden Neonazis, Rechtspopulist_innen, Verschwörungstheoretiker _innen und rassistische Bürger_innen eine unheilvolle Allianz.
Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien stimmen in den rassistischen Chor ein und versuchen Kapital aus dem „Zorn der Straße“ zu ziehen. Als Reaktion auf eingerichtete Unterkünfte für Geflüchtete gründen sich immer wieder
„Nein zum Heim“-Initativen, um rassistische und nationalistische Stimmungen auf die Straße zu tragen. Trauriges Resultat sind tägliche Angriffe auf Einrichtungen für Geflüchtete.

Über diese aktuellen Entwicklungen wollen wir mit euch sprechen. Wie sehen die rechtspopulistischen und rassistischen Mobilisierungen aus? Was sind die ideologischen Grundlagen und wer sind die zentralen Akteure? Ein Blick auf die Situation im Bezirk Lichtenberg soll die Veranstaltung abrunden.

Referenten:
Dr. Gerd Wiegel

Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus für die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Sebastian Wehrhahn
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
Michael Mallé
Register Lichtenberg

11. November 2015 – 18.00 Uhr – Kieztreff UNDINE (Hagenstr. 57, 10365 Berlin)

Die Veranstaltenden behalten sich vor nach § 6 VersammlG, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.