Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz http://lichtenberg.blogsport.de Thu, 11 Jul 2019 14:09:40 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en AKTUELLE INFOS http://lichtenberg.blogsport.de/2019/07/10/aktuelle-infos/ http://lichtenberg.blogsport.de/2019/07/10/aktuelle-infos/#comments Wed, 10 Jul 2019 09:06:58 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2019/07/10/aktuelle-infos/ Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Aktionen und Themen des Lichtenberger Bündnisses findet ihr nun hier: www.facebook.com/lichtenbergerbuendnis/

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Veranstaltung: Ein Gedenken mit der „Alternative für Deutschland“? http://lichtenberg.blogsport.de/2018/05/15/veranstaltung-ein-gedenken-mit-der-alternative-fuer-deutschland/ http://lichtenberg.blogsport.de/2018/05/15/veranstaltung-ein-gedenken-mit-der-alternative-fuer-deutschland/#comments Tue, 15 May 2018 18:00:28 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2018/05/15/veranstaltung-ein-gedenken-mit-der-alternative-fuer-deutschland/

In Lichtenberg existiert seit vielen Jahren eine aktive Erinnerungskultur, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und den antifaschistischen Widerstand zu ehren. Sowohl zivilgesellschaftliche Akteure als auch kommunale Strukturen wie das Bezirksamt oder die Bezirksverordnetenversammlung brachten sich in der Vergangenheit in dieses Gedenken ein.
Mit dem Einzug der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) in die Parlamente verändert sich die erinnerungspolitische Lage – zumindest im parlamentarischen Raum. Während hochrangige Funktionäre der AfD eine „erinnerungspolitische Wende um 180-Grad“ (Höcke) fordern, auf die Taten der deutschen Wehrmacht stolz sind (Gauland) oder die AfD in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 eine „Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus“ ablehnt, versuchen kommunale Funktionäre der AfD dennoch an Gedenkveranstaltungen teilzuhaben. So führte die versuchte Kranzniederlegung des AfD-Stadtrates Frank Elischewski am 27. Januar 2018 zu Protest. Folge waren Diskussionen darüber, inwieweit eine solche Form des Protestes legitim sei.

Wir wollen diskutieren, welches Verhältnis die AfD zur aktuellen Erinnerungskultur hat und welche (moralische) Legitimation diese rechtspopulistische Partei hat, an Gedenkveranstaltungen rund um den Nationalsozialismus teilzunehmen.

Wir diskutieren mit:
Prof. Dr. Christoph Kopke (Universität Potsdam, HRW Berlin)
Erika Rathmann (VVN/BdA Lichtenberg)
Tanja Kinzel (Politische Bildungsarbeit, Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ravensbrück)

25. Mai 2018 – 19.00 Uhr – Remise der Wilma 19 (Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin)

Eine Veranstaltung des Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Flyer als pdf

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Extrem rechter Flügel der AfD traf sich in Hohenschönhausen http://lichtenberg.blogsport.de/2018/04/19/extrem-rechter-fluegel-der-afd-traf-sich-in-hohenschoenhausen/ http://lichtenberg.blogsport.de/2018/04/19/extrem-rechter-fluegel-der-afd-traf-sich-in-hohenschoenhausen/#comments Thu, 19 Apr 2018 09:04:13 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2018/04/19/extrem-rechter-fluegel-der-afd-traf-sich-in-hohenschoenhausen/ Unsere Pressemitteilung vom 18. April 2018

Lichtenberger Bündnis kritisiert Unterstützung durch Veranstaltungshaus „Wartenberger Hof“

Am 14.04.2018 traf sich der extrem rechte „Flügel“ der AfD im Rahmen eines sogenannten „Wartenberger Festes“ in Veranstaltungshaus „Wartenberger Hof“ in Berlin-Hohenschönhausen. „Der Flügel“ ist nach eigenen Angaben ein Berliner Ableger vom jährlichen Treffen völkisch-nationaler AfDler am Kyffhäuser. An der Veranstaltung nahmen circa 200 Personen teil.

Redner waren u.a. Thüringens Fraktions- und Landeschef Björn Höcke, für den das Holocaust-Mahnmal ein „Denkmal der Schande“ ist, Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz, der 2007 ein Pfingstlager der neonazistischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ besuchte und AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen. Letzterer war regelmäßiger Gast der Flügel-Treffen auf dem Kyffhäuser.

Auch Mitglieder vom rechten Rand der AfD Lichtenberg nahmen an der Veranstaltung teil. So gehörte der Berliner AfD-Abgeordnete Kay Nerstheimer – wegen extrem rechter Positionen aus der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus verstoßen – und Heribert Eisenhardt – mehrfacher Teilnehmer bei Neonaziaufmärschen – zu den Gästen.

Die Veranstaltung wurde klandestin organisiert. Bis zuletzt wurde der Ort nicht öffentlich gemacht. Dennoch entstanden Vermutungen, dass es sich bei den Veranstaltungsräumlichkeiten um den „Wartenberger Hof“ handelt. Trotz zahlreicher Anfragen im Vorfeld verweigerte der Betreiber, Michael Schmidt, bis zuletzt jede Auskunft über die Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten und negierte eine Anmietung durch die AfD – selbst gegenüber dem Lichtenberger Bezirksamt.

Dem legitimen Gegenprotest am Veranstaltungstag wurde von der Berliner Polizei nur ein Standort außerhalb der unmittelbaren Hör- und Sichtweite zugeteilt. Die Ingewahrsamnahme des Anmelders im Anschluss an den Protest stellt den Höhepunkt der unverhältnismäßigen Maßnahmen der Polizei dar. Weiterhin wurden von anwesenden Journalist*innen die Personalien aufgenommen.

Wir beobachten mit Sorge, dass der völkische Teil der AfD, der in der Vergangenheit mit menschenverachtenden und geschichtsrevisionistischen Aussagen auf sich aufmerksam gemacht hat, offenbar ohne Probleme Orte für seine Propaganda-Veranstaltungen in Berlin finden kann.

Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz lehnt die Bewertung des Betreibers des „Wartenberger Hof“ des Treffens als „private Veranstaltung“ ab. Das „Wartenberger Fest“ ist eine nicht-öffentliche politische Propagandaveranstaltung eines extrem rechten Flügels der AfD. Durch Bereitstellung von Räumlichkeiten werden willentlich menschenverachtende Meinungen unterstützt.

Wir fordern deshalb alle Lichtenberg*innen auf, sich aktiv gegen Rassismus und Nationalismus zu positionieren. Lassen Sie uns gemeinsam für ein offenes, vielfältiges und solidarisches Lichtenberg einstehen.

Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz, c/o Licht-Blicke, Sewanstr. 43, 10319 Berlin, lichtenbergerbuendnis@web.de

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Gemeinsam gegen Rassismus! Wir protestieren und feiern gemeinsam den 1. Mai! http://lichtenberg.blogsport.de/2016/04/28/gemeinsam-gegen-rassismus-fuer-ein-weltoffenes-und-buntes-lichtenberg-fuer-alle-wir-protestieren-und-feiern-gemeinsam-den-1-mai/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/04/28/gemeinsam-gegen-rassismus-fuer-ein-weltoffenes-und-buntes-lichtenberg-fuer-alle-wir-protestieren-und-feiern-gemeinsam-den-1-mai/#comments Thu, 28 Apr 2016 09:29:52 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/04/28/gemeinsam-gegen-rassismus-fuer-ein-weltoffenes-und-buntes-lichtenberg-fuer-alle-wir-protestieren-und-feiern-gemeinsam-den-1-mai/ Für ein weltoffenes und buntes Lichtenberg für Alle!

Auch in diesem Jahr will die NPD Kundgebungen zum 1.Mai veranstalten, um ihre rassistischen Parolen auf die Straße zu bringen. In Hohenschönhausen mobilisiert sie in diesem Jahr zu einer Kundgebung um 12 Uhr am Prerower Platz, sowie zu weiteren Kundgebungen in Weissensee und Schöneweide. In Schöneweide sind breite Gegenproteste bereits angekündigt.
Auch in Hohenschönhausen werden wir die Verbreitung von rechtsextremistischer Hetze und rassistischen Parolen nicht unwidersprochen hinnehmen. Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft daher erneut zu buntem und vielfältigen Gegenprotest auf.
Wir stehen für Solidarität mit Geflüchteten und werden uns rassistischer Hetze entschieden entgegenstellen!
Im Anschluss wollen wir gemeinsam mit Lichtenberger*innen und neuen Nachbar*innen auf dem Fest „Bunte Platte“ feiern.

Erst protestieren …

Antifaschistische Kundgebung
(organisiert vom Bündnis „Gemeinsam gegen Rassismus“):
Sonntag, 1. Mai 2016 um 11:30 am Prerower Platz

Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft alle Lichtenberger*innen dazu auf, am 1. Mai 2016 um 11:30 Uhr gemeinsam für ein weltoffenes und solidarisches Lichtenberg zu protestieren.
Rassismus und Ausgrenzung haben in Hohenschönhausen und anderswo keinen Platz!
Mehr dazu hier.

…dann gemeinsam feiern.

Fest „Bunte Platte“
Sonntag, 1.Mai 2016 von 11.00 bis 18.00 Uhr – Warnitzer Bogen

Mehr dazu hier.

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AfD-Landesparteitag in Hohenschönhausen http://lichtenberg.blogsport.de/2016/03/12/afd-landesparteitag-in-hohenschoenhausen/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/03/12/afd-landesparteitag-in-hohenschoenhausen/#comments Sat, 12 Mar 2016 15:01:05 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/03/12/afd-landesparteitag-in-hohenschoenhausen/ Die Berliner „Alternative für Deutschland“ will am Sonntag, den 13. März 2016 ihren Landesparteitag mit anschließender Wahlparty im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstr. 19) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft durchführen.Letzte Woche wurden sie von einem anderen A&O-Hostel in Mitte nach Bekanntwerden wieder ausgeladen.

In der Veranstaltung soll das Wahlprogramm diskutiert und wahrscheinlich auch noch Kandidat_innen für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (18. September 2016) benannt werden.

Keine Woche vergeht ohne angezündete Wohnheime, ohne Anschläge auf geflüchtete Menschen, und ohne die Propaganda der AfD. In dieser gesellschaftlichen Situation muss sich gegen Rassismus positioniert werden. Wer der AfD auch noch Räume zur Verfügung stellt – wie das A&O-Hostel Kolumbus – unterstützt willentlich oder unwillentlich rassistische Positionen.

Demonstration zum Tagungsort:
13. März 2016 – 07:30 Uhr – Hohenschönhausener Tor (Weißenseer Weg 35, 13055 Berlin)

Gegenkundgebung:
13. März 2016 – 08:30 Uhr – Liebenwalder Straße / Gensler Straße

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29.02.2016: Bunter Wind für Lichtenberg – Rassistische Hetze stoppen http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/22/bunter-wind-fuer-lichtenberg-rassistische-hetze-stoppen/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/22/bunter-wind-fuer-lichtenberg-rassistische-hetze-stoppen/#comments Mon, 22 Feb 2016 19:28:21 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/22/bunter-wind-fuer-lichtenberg-rassistische-hetze-stoppen/
Für Montag den 29. Februar 2016 ruft die extrem rechte Berliner NPD zu einem Aufmarsch am S-Bahnhof Wartenberg in Hohenschönhausen auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD-Kampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Neonazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Die NPD-Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee konnten bereits erfolgreich gestoppt werden. Auch in Marzahn-Hellersdorf gab es größere Proteste.

Gemeinsam können wir auch im Bezirk Lichtenberg dafür sorgen, dass die NPD und andere Rassist_innen nicht aktiv werden können.

Die NPD und die rassistische Hetze

Die NPD kommt, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Brandanschläge auf Unterkünfte kalkuliert die NPD bei ihrer Hetze dabei ein. So scheut Sebastian Schmidtke, der Berliner NPD-Vorsitzende, nicht davor zurück, das Abbrennen einer Sporthalle im brandenburgischen Nauen Ende 2015 positiv zu sehen: „Für die Region vor Ort ist es natürlich erst einmal ein Erfolg“, erklärte er nach dem Brand in einem Fernsehbeitrag.

Anstatt tragfähige Lösungen aufzuzeigen, macht die NPD pauschal Flüchtlinge für sämtlich gesellschaftlichen Problemlagen verantwortlich. Soziale Schieflagen gibt es jedoch seit vielen Jahren in Deutschland. Die Menschen auf der Flucht können nichts für die vielen schlecht bezahlten Arbeitsplätze ohne Festanstellung, Arbeitslosigkeit, die schlechte Versorgung mit Kita- und Schulplätzen oder die fehlenden bezahlbaren Wohnungen. Ebenso wenig haben sie sexuelle Gewalt nach Deutschland gebracht. Diese gab es bereits vor den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Neonazis und Rechtspopulist_innen nutzen das Thema sexuelle Gewalt um rassistische Weltbilder zu propagieren. Es geht ihnen nicht um eine Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt, sondern um eine Instrumentalisierung von Ängsten und Schüren von Vorurteilen. Wie es mit den viel beschworenen deutschen Werten in Bezug auf sexuelle Gewalt aussieht, zeigt insbesondere der Fakt, dass die Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 unter Strafe steht.

Die NPD unter getarnter Flagge

Anfang 2015 versuchte die extrem rechte Partei bereits getarnt als Bürgerinitiative BIKAC („Bügerinitiative Kein Asylanten-Containerdorf“) gegen die Unterbringung von Menschen auf der Flucht im angrenzenden Falkenberg zu mobilisieren. Sprecher und Verantwortlicher dieser Initiative ist der NPD-Funktionär Jens Irgang, der bei der Berlin-Wahl 2016 auf der NPD-Liste in Neukölln antritt und als Schatzmeister des dortigen Kreisverbandes aktiv ist.
Während anfänglich rund 200 Rassist_innen auf die Straße gingen, war dank kontinuierlicher Gegenaktionen bald nur noch ein kleiner Haufen von NPD-Anhänger_innen übrig. Dieser Haufen ist allerdings sehr hartnäckig und veranstaltete 2015 zahlreiche Kleinstkundgebungen – vor allem gegen Geflüchtete. Es ist nun an uns, diesem Treiben erneut einen Riegel vorzuschieben.

Bunter Wind für Lichtenberg statt braune Einfalt

Wir stehen für ein menschenwürdiges und solidarisches Miteinander in Lichtenberg und überall. Auch unser Bezirk soll geflüchteten Menschen Schutz vor Verfolgung und Not bieten. Dabei ist uns wichtig, dass die Geflüchteten und Menschen, die bereits hier wohnen, nicht gegeneinander ausgespielt werden. Bildung, Kita- und Schulplätze, bezahlbare Wohnungen und auskömmliche Arbeit soll es für alle geben, die hier leben.
Viele Menschen sind bereits solidarisch und wollen helfen, spenden und zeigen, dass unser Bezirk kein Ort für Hass und Gewalt, sondern ein Ort der Vielfalt ist.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt. Darum fordern wir alle Lichtenberger_innen zum Protest auf. Seien wir so laut wie möglich! Bringt Töpfe, Pfeifen und andere Lärmgegenstände mit.

GEGENKUNDGEBUNGEN:
Montag, 29.02.2016 | 18:00 Uhr:
– Zingster Straße / Ribnitzer Straße
– S-Bahnhof Wartenberg / Egon-Erwin-Kisch-Straße

Anreise aus der Innenstadt (nicht vom Bündnis organisiert):
Montag, 29.02.2016 | 17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

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Offener Brief der Willkommensinitiativen http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/offener-brief-der-willkommensinitiativen/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/offener-brief-der-willkommensinitiativen/#comments Thu, 11 Feb 2016 16:39:25 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/offener-brief-der-willkommensinitiativen/ Am heutigen Tag haben 30 Initiativen, die sich in Berlin für Geflüchtete einsetzen, einen gemeinsamen offenen Brief an den regierenden Bürgermeister veröffentlicht. Auch die Willkommensinitiative Lichtenberg ist dabei. Wir veröffentlichen hier den Wortlaut:

„Wir übernehmen unentgeltlich grundlegende staatliche Versorgungs- und Beratungsaufgaben. Als Ehrenamtliche können wir jedoch bestenfalls kurzfristige Notsituationen lindern, nicht aber fehlende staatliche Strukturen ersetzen und rechtswidrige Missstände ausgleichen. Noch immer werden Geflüchtete obdachlos, erhalten nicht die ihnen gesetzlich zustehenden Leistungen und sind auf ehrenamtliche medizinische Versorgung angewiesen. Wir haben in den vergangenen Wochen enormes Wissen angesammelt, mit dem wir helfen könnten, die Menschen aus den Hallen in unsere Gesellschaft zu holen. Stattdessen müssen wir viel Zeit darauf verwenden, staatliches Versagen zu kompensieren.

Wir fordern Sie auf: Sorgen Sie dafür, dass die staatlichen Aufgaben erfüllt werden.
Suchen Sie trotz Wahlkampf über Partei-, Bezirks- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg nach Lösungen. Nutzen Sie die Chance, mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen Kooperationen einzugehen.
Wir wollen helfen, Brücken zu bauen – und nicht Betten.“

Der gesamte Brief: http://bit.ly/1SiZ0nM

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Licht-Blitze Februar 2016 erschienen http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/licht-blitze-februar-2016-erschienen/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/licht-blitze-februar-2016-erschienen/#comments Thu, 11 Feb 2016 09:42:49 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/02/11/licht-blitze-februar-2016-erschienen/ Aktuell ist der neue Newsletter der Fach- und Netzwerkstelle „Licht-Blicke“ erschienen.
Zum Download ist er auf der Homepage von „Licht-Blicke“ zu finden.

Darin wird unter anderem ein Begegnungsprojekt mit Geflüchteten in Hohenschönhausen vorgestellt:
„Durch die momentane Diskussion um die Schülerin des Barnim-Gymnasiums und die darauf folgenden Angriffe auf die Unterkunft für Geflüchtete im Hausvaterweg gibt es sehr viel Verunsicherung und Ängste in Hohenschönhausen. Sowohl bei den Geflüchteten als auch bei den BürgerInnen im Stadtteil. Dem Wollen wir entgegenwirken! Gemeinsam mit dem EJF (Betreiber der Unterkunft im Hausvaterweg) und der Freiwilligenagentur Hohenschönhausen möchten wir den Geflüchteten ihr Umfeld näher bringen! Helfen Sie uns, auf Orte aufmerksam zu machen, wo eine Willkommenskultur gelebt, der Alltag abwechslungsreicher gestaltet und Begegnung mit den BürgerInnen Hohenschönhausens möglich ist.
Bitte melden Sie sich unter freiwilligenagentur@vav-hhausen.de oder kommen Sie zu einem ersten Treffen am 15.2.2016, 18.30 ins Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin“

Licht-Blitze Februar 2016

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Statement zur aktuellen um sexualisierte Gewalt im Bezirk http://lichtenberg.blogsport.de/2016/01/21/statement-zur-aktuellen-um-sexualisierte-gewalt-im-bezirk/ http://lichtenberg.blogsport.de/2016/01/21/statement-zur-aktuellen-um-sexualisierte-gewalt-im-bezirk/#comments Thu, 21 Jan 2016 08:55:11 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2016/01/21/statement-zur-aktuellen-um-sexualisierte-gewalt-im-bezirk/ Die erhitzte Debatte um die sexuellen Übergriffe in Köln wirkt. Derzeit versuchen Neonazis und Rassist_innen überall zu punkten, indem sie die Themen Flüchtlinge und sexuelle Gewalt verbinden. So auch in Lichtenberg.

In der vergangenen Woche veröffentlichte eine Lichtenberger Anti-Flüchtlings-Facebookseite die Geschichte einer 13-Jährigen, die
angeblich von Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden sei und stellte die Behauptung in einen Kontext mit dem Flüchtlingsheim in Falkenberg. Die Hetze wirkte. Da nutzte auch ein Statement der Polizei nichts, nach dem das Mädchen die Entführung und Vergewaltigung in ihrer Aussage widerrufen hätte.

Inzwischen haben in Marzahn mehrere Kundgebungen stattgefunden und eine Bürgerwehr hat sich konstituiert. In Lichtenberg gab es mehrere Angriffe auf das Falkenberger Heim und einen Angriff auf einen Flüchtling in der S-Bahn am Nöldnerplatz.

Die Betreiber der rassistischen Facebookseite scheinen die eskalierende Gewalt gegen Flüchtlinge nun noch ausbreiten zu wollen. So wurden in den letzten Tagen ähnliche Behauptungen über ein von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen bewohntes Heim in Lichtenberg verbreitet, wohl in der Hoffnung, dass es auch dort Proteste und Angriffe geben würde.

Gerade in einer so aufgeheizten Debatte ist es hingegen wichtig, Fakten zu prüfen, sachlich zu argumentieren, jeglicher rassistischer Hetze einen Riegel vorzuschieben und sich schützend vor die Betroffenen rassistischer Gewalt zu stellen.

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Eine Auswertung der Schultüten-Aktion http://lichtenberg.blogsport.de/2015/10/22/eine-auswertung-der-schultueten-aktion/ http://lichtenberg.blogsport.de/2015/10/22/eine-auswertung-der-schultueten-aktion/#comments Thu, 22 Oct 2015 14:28:17 +0000 Administrator Aktuelles http://lichtenberg.blogsport.de/2015/10/22/eine-auswertung-der-schultueten-aktion/ Am 6. August veröffentlichte das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz den Aufruf, Schultüten für geflüchtete Kinder und Jugendliche zu basteln und in der Koordinierungsstelle abzugeben. Die Idee dahinter war einfach: Zum einen sollten die neu ankommenden Geflüchteten im Bezirk einen schönen Willkommensgruß bekommen, um ihnen so den Einstieg ins Schulleben zu erleichtern. Zum anderen waren bereits in den letzten Monaten viele Menschen auf uns zugekommen mit der Frage, wie sie geflüchteten Menschen im Bezirk helfen können. In Kooperation mit der Alexander-Puschkin-Schule wurde der Aufruf für deren Willkommensschüler_innen gestartet.

Dass die Idee derart stark aufgegriffen würde, hatte niemand erwartet. Mehrere Zeitungen, Radios und lokale Portale veröffentlichten den Aufruf und so waren die 40 Schultüten schon nach kurzer Zeit zusammen.
Doch der Zuspruch für die Aktion nahm kein Ende! Neben dem Büro der Koordinierungsstelle Lichtenberg erklärten sich auch das Nachbarschaftszentrum Undine und das Stadtteilzentrum Lichtenberg Mitte bereit, Schultüten entgegen zu nehmen. Auch die anderen Nutzer_innen der KultSchule waren uns bei der Annahme der Spenden eine große Hilfe.

Insgesamt wurden schätzungsweise 700 Schultüten unterschiedlichster Größe, selbstgebastelte oder gekaufte, mit Kuscheltieren, Fußbällen, Regenschirmen, Mini-Skateboards, Süßigkeiten und natürlich Schulmaterialien abgegeben. Dazu mehrere Ranzen und Taschen. Die Spender_innen waren Familien, Senior_innen, Student_innen, kleine Betriebe und Läden aus dem Bezirk und ganz Berlin. Menschen, die bei Facebook aufriefen, ob sich jemand von den Freund_innen beteiligen wolle und plötzlich das Wohnzimmer voller Schulmaterial hatten; Menschen, die sich zum Geburtstag von ihren Freund_innen nur Schultüten für diese Aktion wünschten und dann mit einem vollbepackten Auto vorbeikamen. Redakteur_innen der Berliner Zeitung, die nicht nur – wie mehrere andere Zeitungen auch – Werbung für die Aktion machten, sondern selbst dutzende Tüten packten. Immer wieder kam auch die Frage, was man noch tun könnte für die neuen Nachbar_innen und so konnten wir auch viele Menschen gewinnen bei der Willkommensinitaitive mit zu arbeiten, sich in der Notunterkunft in Karlshorst oder in den Schulen zu engagieren.

Nun mussten die vielen, vielen Tüten verteilt werden unter den Willkommenklassen an Schulen im ganzen Bezirk. In den zwei Wochen nach Schulbeginn leerte sich unser Büro wieder. Mit Hilfe vonehrenamtlichen Helfer_innen und der Unterstützung von Gangway Hohenschönhausen, der pad gGmbH und dem Stadtteilzentrum Ostseeviertel wurden mit Autos und Transporten die Schultüten zu den Willkommensklassen der Fritz Reuter Schule, der Adam Ries Schule, der Schule im Grünen Grund, des Grünen Campus Malchow und des Barnim Gymnasiums gebracht und den neuen Schüler_innen übergeben. Bei mehreren Übergaben waren wir mit dabei und erlebten die Freude der Beschenkten hautnah mit. Ein Teil der zusätzlich abgegebenen Sachspenden fand seinen Weg zu Deutschkursen in den Lichtenberger Unterkünften.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Allen bedanken, die diese Aktion unterstützt, beworben, selbst gespendet, Schultüten transportiert oder Kontakte hergestellt haben. Sie war ein großer Erfolg.

Wer weiterhin nach Möglichkeiten des Engagements sucht, dem seien diese Seiten ans Herz gelegt:
www.willkommensinitiative-lichtenberg.de
www.lichtenberg.blogsport.de
www.lichtenberg-hilft.de

Für direkte Hilfe und Spenden gibt es den Spendenmelder auf der Internetseite der Lichtenberger Integrationsbeauftragten
https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.352224.php

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